V.I.P. - Tattoo Studio

LADY LA TINA INK.

Inh.: Tina, B. Terhörne

Herzlich willkommen!

Liebe Besucher!

Ich heiße Sie willkommen auf meiner neuen Homepage, endlich ist es soweit!

Ab sofort, bin ich auch Tätowiererin, ab so-           fort kann man sich Termine sichern!

Ich freu mich auf Sie!

Ihre Tina*

 

 

V.I.P.  - TATTOO STUDIO / LADY LA TINA INK.

Jetzt ist es endlich soweit. Ab sofort wird hier auch tätowiert. Ja, Sie hören richtig. Hier in Wuppertal   von mir, kann man sich tätowieren lassen. Genauso wie das Nagelstudio ist mein Gewerbe offiziell er-öffnet, daher brauchen Sie nicht zu denken, dass    ich irgendwas im stillen Kämmerchen mache.

KEINE TATTOOS UNTER 18 JAHRE, AUCH NICHT   MIT EINWILLIGUNG DER ERZIEHUNGSBERECHTIGTEN! (aus Versicherungstechnischen Gründen)

ICH DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNISS!

Ich suche keine Modelle, eher liebe neue Kunden,     die mir vertrauen, indem sie sich von mir tätowieren lassen, d.h. das es preislich günstiger ist sich bei mir  ein Tattoo stechen zu lassen, da ich noch "Anfänger-in" bin, können Preise Verhandelt werden, die Preise und Termine vereinbaren wir vorab gemeinsam, bei einem Beratungstermin und Vorlagenabsprache oder Sie bringen Ihre Wünsche einfach mit!

Ein Beratungstermin kann vereinbart werden und ich bitte um eine Anzahlung von 50%, damit der Termin verbindlich gebucht wird, bei nicht erscheinen verfällt die Anzahlung, wie üblich auch in an-deren Studios. Ich bitte auch darum, das sie ein Formular ausfüllen, damit sie mir bestätigen, das Sie aus freien Stücken  zu mir kommen und wirklich ein Tattoo möchten.

Vor allem: „Learning bei doing“, deshalb kann ich nur mit Ihrer Hilfe besser werden und wachsen. Jeder be-ginnt erstmals klein, mit seiner Karriere und wird durch die Praxiserfahrung viel besser. Ich will für Sie meinen Horizont erweitern und bitte um Mithilfe und freue mich sehr, Sie bald bei mir in Wuppertal begrüßen zu dürfen. Eine wirkliche Ausbildung zum Tätowierer/in & Piercer/in gibt es gar eigentlich gar nicht, daher ist dies nicht zwingend erforderlich oder ausschlaggeben, doch mein Gewerbeschein ist mir sehr wichtig, damit Sie sehen, dass ich keine „schwarz Arbeit“ im Hinter-zimmer ausüben, wie es im Klischee besagt wird.      Es ist dasselbe wie mit meinem Nagel-studio. Alles ist hier auch sauber, hygienisch u. steril und so wird es auch bleiben.

Tattoo Infos:

Jeder von uns denkt lange und gründlich darüber na-ch, bevor er sich ein Tattoo machen lässt. Oder? Wie-so möchte man das überhaupt und ist man sich über-haupt da sicher? Weil es ist (soll) für ein Leben lang auf der Haut verewigt werden, schließlich denkt man nicht drüber nach, das man es entfernen lassen will, man denkt nur dran, ja, endlich – jetzt bekomme ich mein Tattoo. Es ist wie Körper-schmuck, eine Körper-kultur, jedem sollte bewusst sein das es ein Leben la-ng auf der Haut bleibt.

Daher muss die Entscheidung zum Tattoo, sehr gut überlegt sein, denn es ist nicht wie ein Designerteil, Schmuck oder für die Frauen eine Handtasche, denn man kann es nicht von jetzt auf gleich einfach ableg-en. Dies sollte jedem klar werden. Dessen muss man sich bewusst sein und werden.

Zwecks  einer Wette, Zwang durch andere oder ähn-liches, sich ein Tattoo machen zu lassen, sollte man dies keinesfalls tun. Man muss niemandem etwas be-weisen, Sie tun es nur für sich. Weil Sie es wollen. Weil es Ihnen gefällt, weil sie sich dazu entschlossen haben.

Daher das Tattoo wird Sie, ein Leben lang begleiten, egal welche Form, Größe oder Farbe, sogar persön-liche Bedeutung es haben soll für Sie, es sollte wirkli- ch lange und sehr gut überlegt sein. Man sollte nicht Rücksicht auf die Toleranz der anderen, Familie oder außen-stehenden legen, sondern man selbst muss damit glücklich sein. Gerne beraten ich Sie vor Ort!

Übermäßige Sonnenexposition, Sonnenbankbesuche, sollte gemieden werden, denn für Verblassungen und Veränderungen kann der Tätowierer d.h. ich, dann ni-cht mehr zur Verantwortung gezogen werden.

Wie gesagt, ein Studio ist nicht erforderlich, aber die Sicherheit durch Legalität haben Sie und wir, wenn  Sie unsere Gewerbeanmeldung sehen und diese leg-en wir Ihnen gerne vor. Nehmen Sie nicht das erst-beste Studio und schauen Sie sich den Tätowierer/in genau an und es ist wichtig, dass Sie ihm oder ihr,  das nötige Vertrauen entgegen bringen!

Was auch wichtig ist, besonders Frauen haben ggfls. Dehnungsstreifen, bedingt durch Schwangerschaft oder unzählige Diäten, was auch durchaus bei den  Männern der Fall sein kann. Daher bitte nicht unbedin-gt dort ein Tattoo wünschen oder an Stellen wo sich Narbengewebe befindet. Oder ich persönlich empfeh-le nicht unbedingt Hände oder Finger zu tätowieren oder an den Fußsohlen, etc. besonders da wo viel ver-hornte Hautstellen sind, dort hält es nicht besonders gut.

Für mehr Infos, einfach Email senden oder Handy-nummer vom Tattoo Studio wählen!

Mobil: 0173 - 4951076

www.nagelstudiodreamnailsbytina.de

Die Gründe sich tätowieren zu lassen sind sehr vielfäl-tig und sehr ausdiskutierbar. Es ist derzeit natürlich chic und in Mode, ein "cooles" Tattoo zu tragen. Man will "dazu" gehören oder man will umgekehrt durch  ein Tattoo seine demonstrative Nichtzugehörigkeit zu einer Personengruppe zur Schau stellen. In sehr viel-en anderen Kulturen kommt der Tätowierung auch der rituelle Charakter eines Schrittes auf dem Weg  des Erwachsenwerdens hinzu. Tätowierungen sind  ein sehr sinnlicher Körperschmuck, der sehr intensiv die Gefühle und das Empfinden seines Trägers aus-drücken und den menschlichen Körper sehr vorteil-haft betonen kann. Auch eine gewisse erotische Wirk-ung auf den Partner bzw. sich selbst ist bei Tattoos nicht zu leugnen.

Jedoch muss man sich dessen bewusst sein, dass die Entscheidung für ein Tattoo eine lebenslange ist. Der Schritt, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sollte wohl sehr gut überlegt sein.

Ein Tattoo ist kein Designerpullover, der nach Belieben ausgezogen werden kann. Ein Tattoo-Motiv, das bei einem 20 jährigen Skateboarder gut aussieht, kann eine ganz andere Wirkung haben, wenn der Träger eines Tages 70 Jahre alt ist - ein Umstand, dessen man sich bewusst sein sollte. Tattoo Motive, die auf momentanen Modeströmungen beruhen, können da-her besonders schnell deplaziert wirken. Also generell Vorsicht vor Band-Logos, aktuellen Jux - Motiven u.a. Namen von Partnern, das sollte gut überlegt sein und bleibt Ihnen persönlich überlassen oder gar politische Bekenntnisse sollten besser gar nicht als Tattoo Moti-ve in Erwägung gezogen werden, da beides viel schneller wechseln kann, als man es sich in der eupho-rischen Stimmung, in der solch ein Tattoo-Plan gefasst wird, vorstellen kann.

Genauso, wie der Gruppenzwang innerhalb eines Freundes- oder Bekanntenkreises sollte niemals der einzige Anlass sein, sich tätowieren zu lassen. Ebenso sollte man sich Zeit mit seinem ersten Tattoo lassen. Es mag sehr cool wirken, mit 16 schon ein erstes Ta-ttoo zu haben, doch es sollte daran gedacht werden, dass der Körper erst sein Längenwachstum abgeschlo-ssen haben sollte, denn sonst wird die Tätowierung durch das Körperwachstum verzerrt (...gibt auch für ein eventuelles späteres Wachstum "in die Breite"). Daher, mache ich keine Tattoos unter 18 Jahren, au-ch nicht mit der Einverständniserklärung der Eltern,  bei mir nicht, dann müssen Sie leider ein anderes Studio suchen.

Auch werden sich die Motivvorstellungen sicherlich no-ch verändern und es ist nicht jedermanns Sache, spä-ter mit einem wilden Stilmix tätowiert zu sein. Dem Geschmack und Wünschen sind natürlich gar keine Grenzen gesetzt. Auch die finanzielle Sicht sollte be-dacht werden. Daher, sehr schade, wenn aus Geld-mangel ein Motiv dann viel zu klein ausfällt und somit die optimale optische Wirkung nicht entfalten kann.

Welche Stelle ist die geeignetste und Beste für das gewünschte Tattoo?

Denke Sie, an die gewöhnungsbedürftige Tatsache, dass Sie ihr Tattoo für den Rest Ihres Lebens beglei-ten wird. Es kann sein, dass Teile Ihres Umfeldes (Be-ruf, Familie, etc.) derzeit nicht die wünschenswerte Toleranz gegenüber Tattoos haben. Naja, das ist Pe-ch für die anderen, Sie müssen einfach da drüber ste-hen.

Im täglichen Leben können nicht verdeckbare Tatt-oos dann unter gewissen Umständen zu einer Belast-ung werden. Auch ist zu bedenken, dass jemand in Berufsleben mit Kundenkontakt sich an das branchen-übliche Erscheinungsbild zu halten hat, sofern er sich nicht arbeitsrechtlichen Konsequenzen aussetzen will. Sich als Bankangestellte(r) die Unterarme oder den Hals tätowieren zu lassen, ist auch heute noch gleich-bedeutend mit einer Kündigung und auch für öffent-liche Respektspersonen - wie z.B. Polizisten sind öff-entlich sichtbare Tätowierungen tabu.

Und ein Leben lang entstellt auszusehen und am Ra-nd der Gesellschaft stehen, nur weil man cool sein wollte mit seiner Gesichtstätowierung, ist schlichtweg bescheuert.

Frage Sie auch den Tätowierer/in, nach seiner Mein-ung. Er oder Sie wird Sie, bei der Auswahl der gewün-schten Stelle und des Motives gerne beraten. Siehe auch Schmerzen.

Bedenken Sie bitte auch, dass Motiv, Größe der Täto-wierung und die Platzierung auf dem Körper harmoni-sch aufeinander abgestimmt sein sollten. Ein kleines, dünnes Armband um den muskulösen Oberarm eines Bodybuilders wirkt sicherlich nicht sonderlich harmoni-sch. Ist das Tattoo Motiv zu klein gewählt, dann ist der Detailreichtum eingeschränkt und oftmals ist das Motiv für den Betrachter kaum erkennbar, es wirkt dann wie ein dunkler, bunter Klecks oder wie ein "Fliegenschiss". Oftmals bedauert man schon kurze Zeit später, das Motiv zu klein gewählt zu haben und dann beginnt entweder ein wildes Sammeln von wei-teren Motiven - mit der optischen Wirkung von "Patchwork" oder ein Cover-up (eine Überdeckung) wird nötig.

Das Tattoo möglichst nicht kleiner wählen, als die Grö-ße des Handtellers oder der Handfläche. Auch ein zu großes Tattoo an der falschen Stelle kann unharmon-isch wirken, weil es optisch "erschlägt". Tattoos und intensive Sonneneinstrahlung sind auch ein Problem-fall. Zu kleine Tattoos können auch verschwommen wirken, wie ein Farbklecks.

Grundsätzlich gilt, dass ein Tattoo (genauer gesagt, die betroffene Hautpartie) unter starker Sonnenein-strahlung leiden wird. Wer seine Tattoos jahrelang intensiver Sonneneinstrahlung und Solarien aussetzt, wird hautbedingte Veränderungen des Tattoos fest-stellen. Feine Details werden vergehen, feine Schattie-rungen werden leiden etc.

Daher werden traditionelle Tätowierungen in Gegen-den mit starker Sonnenexposition ihres Trägers ver-nünftigerweise als intensive, monochrome Tribals aus-geführt. Wer also sehr farbige und detailreiche Täto-wierungen tragen möchte, sollte Sie vor übermäßiger Sonnenexposition schützen.

Was für ein Motiv soll es denn sein? Jedes Studio hat Tausende oder eben viele gute und schöne Vorlagen. Der Tätowierer/in wird Ihnen sicher zur Seite stehen bei der Auswahl. Oder geh Sie in die Bibliothek, schau-en Sie sich Bücher an. Auch die vielen auf dem Markt befindlichen Tattoo-Zeitschriften halten ein reichhalt-iges Angebot bereit. Oder in Internet, eine Vorlage heraus suchen. Man kann fast alles stechen, jeder Tätowierer/in macht gerne etwas Außergewöhnlich- es und Individuelles. Mit eigener Note, was nur für   Sie persönlich bestimmt ist. Wir sind alle sehr individu-elle Persönlichkeiten... Ob es da ein Ausdruck von In-dividualität ist, wenn exakt das gleiche Tattoo Motiv auf hunderten von Körpern zu sehen ist? Viele Täto-wierer/innen,  sind auch gerne bereit, Ihnen bei dem Entwurf einer individuellen Vorlage zu helfen. Es ist gut, auf den Tätowierer/in zu hören, er/sie wissen es meistens besser als Sie selbst, er/sie hat meist die grö-ßere Erfahrung!

Lassen Sie sich nicht gleich im erstbesten Studio ste-chen. Informationen über Studios gibt es heutzutage genug. Nicht alle Tätowierer/innen  sind gleich gut, Qualitätsunterschiede gibt es immer. Kein Tätowier-er/in ist böse, wenn Sie sich mal umschauen. Fragen  Sie Ihn/sie, nach Fotos seiner/ihrer Arbeiten, dann sehen Sie am besten, was er/sie kann. Wenn ein Studio verdreckt und verqualmt ist und Ihre Fragen nur unfreundlich und unwirsch beantwortet werden, sollten Sie sich fragen, ob Sie hier im richtigen Studio sind. Tätowieren ist auch eine Vertrauenssache, we-nn Sie sich mit dem Tätowierer/i n verstehen, ist das schon die halbe Miete.

Studio oder Privatwohnung?

Der Unterhalt eines Tattoo-Studios und das Einhalten der Hygienevorschriften kosten Geld, das der Kunde auch mit seinem Tattoo bezahlt. Dafür werden offi-zielle Tattoo Studios aber auch vom Gewerbeaufsicht-samt und Gesundheitsamt kontrolliert.

Tätowierer, die privat in einem "Hinterzimmer" arbeit-en sind i.d.R. dieser Überwachung nicht unterworfen. Wer schlechte, unsaubere Arbeit am Kunden leisten will, kann dies leichter im "Hinterzimmer" ausführen.

Aber: es gibt auch sehr gute Tätowierer, die (noch) kein eigenes Studio haben und daher privat bei sich zu Hause arbeiten (mit Gewerbeanmeldung) und die not-wendigen Hygienestandards gewährleisten.

Daher gilt: seht Euch Euren Tätowierer genau an und fragt beharrlich nach, wenn Ihr Fragen habt. Wenn man nicht mal eine Gewerbeanmeldung hat, dann ist es nicht offiziell und man sollte sich das gut überlegen!

 

Hygiene?

Lust auf Gelbsucht oder andere Infektionserkrankun-gen? Nein, sicher nicht! Keiner hat das! Auch wenn die Gefahr gering ist, sich irgendwelche Entzündung-en zu holen, ist Hygiene das Allerwichtigste beim Tä-towieren. Also darf nur bei jedem Kunden mit frischen Nadeln und frisch sterilisiertem Griffstück der Tätowier Maschine gearbeitet werden. Die Nadel kann der Tä-towierer/in für Sie zurück legen und wegpacken, das tue auch ich, für Sie, Ihre und meine Gesundheit und Hygiene!

Die Farbe darf nur aus kleinen Töpfchen entnommen werden, die nach der Beendigung des Tätowier Vor-ganges weggeworfen werden. Niemals darf diese Far-be wieder in die Flasche zurückgeschüttet werden.

5 Minuten muss die Farbe vor der Benutzung durch geschüttelt werden. Das sich die Pigmente am Boden absetzen. Daher bitte gut durchschütteln, Sie dürfen das auch gerne machen, damit Sie beruhigter sind.

Und das Tragen von Handschuhen sowie das Desinfi-zieren der betreffenden Hautpartie vor dem Tätowie-ren muss selbstverständlich sein. Ein seriöser Tätowie-rer hat Verständnis dafür, wenn Sie sich vorher nach den Hygienemaßnahmen erkundigt und wird Ihre Fra-gen beantworten.

Haben Sie den Eindruck, dass Fragen lästig sind oder nicht ausreichend beantwortet werden, sollten Sie umgehend das Studio verlassen und hier auf eine Tätowierung verzichten.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn der Täto-wierer gerade keine Zeit hat oder im Stress ist. Auch er ist nur ein Mensch, dem manchmal seine Arbeit üb-er den Kopf wächst.

Schmerzen? Ja, es tut teilweise weh! Nur Möchtegern Machos und Schwätzer versuchen einem immer wied-er zu erzählen, dass es überhaupt nicht wehtut. Lüge!

Erstens ist jeder Mensch verschieden in seinem Sch-merzempfinden, zweitens ist die Stelle ausschlaggeb-end für die Schmerzen. Empfindliche Stellen sind die Kniekehlen, Füße, Hals, Innenarme, um die Brustwar-zen, über dem Brustbein, erstaunlicherweise sogar kl-eine Stellen auf dem Po und generell überall da, wo die Haut dünner ist und dicht auf dem Knochen auf-liegt.

Sie werden feststellen, dass Sie individuelles Schmerz-empfinden auch einer Tagesform unterliegt. Das aller-erste Tattoo wird sicherlich schon vor Aufregung sen-sitiver empfunden als z.B. das 25igste Tattoo - hier spielt der Gewöhnungsfaktor eine Rolle.

Wichtig: Schlafen Sie sich gut aus, vor dem Tätowie-ren, trinken Sie besser keinen Alkohol vorher und neh-men keine Drogen. Genauso sollte man keine Medika-mente vorher nehmen. Schmerzmittel, als Beispiel sei Aspirin genannt, sind da schlimm, sie verdünnen das Blut und man "blutet wie eine Sau" beim Tätowieren.

Versuchen Sie Stress am Tag des Tätowier Vorganges zu vermeiden. Generell gilt, dass das Stechen der Um-risslinien stärker empfunden wird als das nachfolgende Schattieren und das Einbringen der Farben. Gleichzeitig wird während des Tätowier Vorganges i.d.R. die zu tä-towierende Hautfläche nach einigen Minuten unempf-indlicher, weil der Körper sich auf den Tätowier Prozess einstellt. Dieser Effekt lässt nach 3-4 Stunden nach.

Nach der Tätowierung stellt sich dann ein gewisses Wärmegefühl wie nach einem leichten Sonnenbrand ein, das nach wenigen Stunden wieder verschwunden ist. Erst bei mehrstündigen Tätowier Vorgängen tritt der Effekt auf, das man vor lauter Stillhalten "steif" wird, und dann kann es etwas lästig werden...

Die mentale Einstellung zu einer Tätowierung ist eben-falls von großer Bedeutung auf das subjektive Sch-merzempfinden. Wenn Sie eine Tätowierung wirklich wollen, werden Ihre Schmerzen sehr viel leichter zu ertragen sein.

Aber die wichtigste Sache ist die: Lassen Sie sich nicht von der Tatsache abhalten, das es wehtun wird, der Schmerz vergeht und ist innerhalb kürzester Zeit ver-gessen. Das Tattoo und die Freude daran bleibt Ihnen für immer erhalten.

Wie wird ein Tattoo gemacht?

Zuerst wird die Stelle der Haut rasiert und desinfiziert. Dann wird entweder mit einem Farbstift das zukünftige Motiv auf die Haut skizziert. Oder es wird mit einer Sch-ablone - dem sog. Stencil - das gewünschte Motiv auf die Haut gepaust.

Danach wird die zu tätowierende Hautpartie i. d. Regel mit Vaseline bestrichen. Anschließend wird die laufen-de Tätowier Maschine mit der Spitze in das Farbtöpf-chen eingetaucht und füllt sich mit Farbe. Jetzt wird mit der laufenden Tätowier Maschine auf der Außen-line des zukünftigen Tattoos aufgesetzt und die Linien nachgezogen. Dabei sticht/stechen die Nadel(n) einige zehntel Millimeter tief in die Haut ein und hinterlässt die Farbpartikel der Tätowier Farbe in der Haut. Dabei hör-en Sie das surrende Geräusch der Tätowier Maschine. Genauso werden anschließend die Farben des Tattoos tätowiert. (Alle Geschichten von mehreren Zentimeter tief einstechenden Nadeln oder von glühend heißen Tätowier Nadeln die von einigen unqualifizierten Leu-ten erzählt werden, sind reine Schauermärchen, die absolut nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.) Abschließend wird Ihr neues Tattoo gereinigt, desin-fiziert und i. d. Regel mit einer Heilsalbe (z.B. Bepan-then, Ringelblumencreme o.ä.) eingestrichen und mit einem Folienverband verbunden. Nach ca. 1 Tag wird der Verband entfernt und das Tattoo in den ersten Tagen entsprechend pfleglich nach den Anweisungen Ihres Tätowierers behandelt. Durch die Folienverbände mit Heilsalbe bildet sich heute nur noch eine sehr ge-ringe Kruste - ähnlich einer ganz leichten Schürfverletz-ung. Dieser Schorf muss abheilen (was ca. 1 Woche dauert) und abfallen. Es kann dabei manchmal etwas Jucken – widerstehen Sie bitte dabei, der Versuchung, den Schorf an- oder gar abzukratzen, da dies die Ab-heilung des Tattoos verhindert und zu einer fleckigen Farbwirkung des Tattoos führen kann, die dann durch eine partielle Nachtätowierung "ausgebessert" werden müsste. Narbenbildung kann auch entstehen, wofür Ihr Tätowierer/in nicht haftbar gemacht werden kann, dass es Ihr Selbstverschulden ist. Daher wird Ihr Täto-wierer/in Ihnen auch Formulare zum ausfüllen geben und Pflegehinweise mitgeben. Bitte diese beachten!

Wirklich nur ein einziges Tattoo?

Wir kennen die Situation, dass jemand von Ihnen sagt: "Ich möchte nur ein einziges Tattoo und das reicht mir." In vielen Fällen bleibt es auch dabei.

Aber es gibt auch sehr, sehr viele Tattoo Fans, die na-ch ihrem ersten Tattoo noch Lust auf ein zweites Ta-ttoo bekommen.

Der Wunsch nach Symetrie, weil z.B. der andere Arm nun so "nackt" aussieht, oder auch ganz einfach, weil man an dieser wunderschönen Art des Körperschmuck-es "Blut geleckt" hat. Oft ist dann zu beobachten, das das zweite Tattoo viel größer wird als das erste Tattoo (man weiß ja jetzt, das die Sache mit den Schmerzen nicht so schlimm ist), dann wirkt das erste Tattoo zu klein gegenüber dem zweiten Tattoo - also könnte man ja noch ein weiteres Stück sich zulegen usw.

Erinnert Ihr Euch an unsere Empfehlung, das Tattoo nicht zu klein zu wählen ? Ein augenzwinkerndes Wort sagt, wer erst einmal sein drittes Tattoo bekommen hat, der hört nie wieder auf (Anm.der Redaktion: Stimmt !... Anm. der Lektorin: Nicht ganz, ich habe  nur eines, wenn es fertig ist, wird es allerdings gut einen Meter lang sein ;o) Falls Ihr merkt, daß es Euch auch so gehen könntet, oder wenn Ihr sowieso vor-habt, Euch mehere Tätowierungen zuzulegen, so ver-wendet nach Möglichkeit etwas Zeit auf ein Gesamt-konzept für Eure Tätowierungen, damit Ihr später ein ästhetisches Gesamtkunstwerk "Tattoo" tragen könnt.

Willkürliche Beispiele hierfür sind : Ein keltisches Arm-band am Oberarm bildet z.B. einen optischen Absch-luß, dessen gelungene Erweiterung nicht einfach sein wird. Massive, monochrome Tribals sehen gut aus. Japanische Motive auch; ebenso keltisches Flechtwerk - aber alle Stilrichtungen auf einem einzigen Arm ver-treten ? Dies ist natürlich Geschmackssache ob Ihr das mögt - es muß schließlich Euch gefallen.

Natürlich ist das Geschmackssache. Wichtig ist, was Ihr mögt, denn es ist Euer Tattoo und soll Euch möglichst für immer gefallen. Ich will Euch hier nur einen Denk-anstoß geben, bei Euren Tattooplänen im Auge zu be-halten, wie Euer tätowierter Körper als Gesamtkunst-werk wirkt.

 

Eure Tina



Sie sind Besucher Nr.

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!